Halbseitenlähmung

Hierunter versteht man die Lähmung einer Körperseite durch den Ausfall von Nervenbahnen im Gehirn. Eine Halbseitenlähmung kann entstehen durch Schlaganfall (häufigste Ursache), Hirnblutung, Hirntumor oder Schädeltrauma. Der Gebrauch des Beins und/oder des Arms auf der betroffenen Seite kann eingeschränkt oder nicht möglich sein. Auch Taubheitsgefühle und andere Wahrnehmungsstörungen können auf der betroffenen Seite auftreten. Die Lähmung kann mit weiteren neurologischen Störungen einhergehen, z.B. des Gleichgewichts oder der Sprachfähigkeit. Ausführlichere Informationen zum Thema Halbseitenlähmung: siehe Literaturangaben am Ende dieses Artikels.

 

Wichtige Kennzeichen aus Sicht der Feldenkrais-Methode

Zur Vorgehensweise:
Wie bei allen Anliegen, die einen zu Feldenkrais führen können, gilt auch für halbseitig gelähmte Menschen: Mit ihrem Wunsch nach Besserung stehen sie in erster Linie vor einer Lernaufgabe. Aufgabe des Feldenkrais-Lehrers ist es dann, Bedingungen zu schaffen, in denen die Klientin / der Klient möglichst effektiv lernen kann. Dazu gehören:

Weiterführende Informationen zum Thema Halbseitenlähmung

Literatur:
1) Feldenkrais, Moshé: Abenteuer im Dschungel des Gehirns. Der Fall Doris. Suhrkamp st 663, Frankfurt M. 1981.
2) Geissler, Trudy: Halbseitenlähmung. Springer-Verlag, 4. Auflage, Heidelberg 2005.
3) Taylor, Jill B.: Mit einem Schlag. Wie eine Hirnforscherin durch ihren Schlaganfall neue Dimensionen des Bewusstseins entdeckt. Knaur Verlag, München 2010.
4) Van Cranenburgh, Ben: Neurorehabilitation. Neurophysiologische Grundlagen, Lernprozesse, Behandlungsprinzipien. Urban & Fischer Verlag, München Jena 2007.

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